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Idee: Alkoven auf Fuso Canter
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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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1
4. März 2018 - 22:26
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Hallo zusammen,

zunächst möchte ich gestehen, dass wir uns zwar sehr für einen FUSO Canter als Basis für unser nächstes Wohnmobil interessieren, allerdings nicht für die Allradvariante, sondern den schnöden Hecktriebler. Ich hoffe, dass wir trotzdem hier mitmachen dürfen?!

Erstmal zu uns: wir sind eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von 8 und 10 Jahren. Unser erstes Wohnmobil war ein integrierter Hymer 521 BA auf Basis Opel Bedford Blitz mit 2,3l-Vergaser-Benziner, 3-Gang-Automatik und Heckantrieb, Baujahr 1980. Ziemlich genau so sah der aus: ** you do not have permission to see this link **

Ein cooles Gefährt, dass wir leider nur zwei Jahre von 2007 bis 2009 fuhren (bis Portugal und Kroatien), bis zum Bruch des Kardangelenks. Wir haben uns letztlich aber wegen des wenig familienfreundlichen Grundrisses getrennt (Hecksitzgruppe, daher quasi keine Kommunikation während der Fahrt möglich). Dann war erstmal Wohnmobilpause angesagt. Seit 2014 haben wir nun einen Mitsubishi L300 mit Tischer-Aufbau (und Heckantrieb!), Baujahr 1988, das ist er:

** you do not have permission to see this link **

Unser Sohn hat den L300 „Lola“ getauft, nach „Lola Langohr“, weil er mit dem Alkovenaufbau wie ein geducktes Kaninchen aussieht… Es ist Wahnsinn, welch hervorragende Raumausnutzung mit dem Frontlenkerkonzept möglich ist! Das Fahrzeug ist gerade mal 4,70m lang, ist aber für 6 Personen zugelassen und hat 4 Schlafplätze – heute neu undenkbar. Für ein langes Wochenende waren wir sogar schon einmal mit meiner Schwiegermutter (!) unterwegs…

Ich schweife ab… Ursprünglich komme ich aus Ostwestfalen, meine Frau aus Kuba, aber seit 2014 leben wir im schönen Salzkammergut. Und für die Alpen ist der 69 PS Diesel des L300 leider etwas schwach auf der Brust; Hauptproblem ist aber der Tischer-Aufbau, bei dem wir von Anfang an gegen Undichtigkeiten kämpfen – mit Flüssigkunststoff auf dem Dach haben wir die letzte Schlacht für uns entschieden, aber wann uns das nächste Tröpfeln von der Decke aufweckt ist nur eine Frage der Zeit…

Also was tun? Finanziell ist die Bewegungsfreiheit mittlerweile deutlich besser. Die frontgetriebene „weiße Ware“ auf Ducato-Basis sagt uns aber so gar nicht zu. Frontlenker, Heckantrieb, bis 3,5to., idealerweise mit Automatik? Da bleibt nur der FUSO Canter – und der ist ja sogar verwandt mit unserem L300.

Der Plan: einen FUSO Canter 3C15 mit kurzem Radstand mit einem kompakten Alkovenaufbau versehen. Mein Bedenken: dafür müsste das Kippfahrerhaus fixiert werden.

In Australien und Neuseeland machen die sowas:

** you do not have permission to see this link **

** you do not have permission to see this link **

Reicht es, wenn man eine große Wartungsöffnung mit abnehmbarer Haube einbaut (wie bei den alten L300 und Canter eh normal)?

Was haltet Ihr davon?

Herzliche Grüße

Mathias alias MiniCanter

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Harry
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2
5. März 2018 - 10:52
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Guten Morgen Mathias,

herzlich Willkommen im FUSO Forum, Du bist mit einem 2×4 Canter hier nicht alleine. 🙂

Ralf und Tina bauen gerade einen Alkoven auf einer Single-Cab, dabei wird der komplette Koffer so weit angehoben, dass anschliessend das Fahrerhaus gekippt werden kann. Ich such mal den Link dazu raus…

Liebe Grüße

Harry

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Harry
Administrator
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18. August 2016
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3
5. März 2018 - 10:55
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Da isser ** you do not have permission to see this link ** 🙂

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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4
5. März 2018 - 11:30
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Guten Morgen Harry,

vielen Dank für das freundliche Willkommen und die Idee mit der anhebbaren Kabine!

Eine solche Klappkabine habe ich im Netz auch schon gefunden: ** you do not have permission to see this link **

Das kommt für uns allerdings nicht in Frage. Die Fahrerkabine soll weitestmöglich aufgeschnitten werden, d.h. nicht nur die Rückwand größtenteils entfernt, sondern auch das Dach. Zweck ist eine möglichst offene Gestaltung des Übergangs zwischen Kabine und Aufbau – für bessere Kommunikation während der Fahrt und leichteren Durchstieg. Der Alkoven soll dazu als „Klappalkoven“ ausgeführt werden, d.h. das Alkovenbett bleibt während der Fahrt nach oben geklappt oder zurückgeschoben und vergrößert so den Durchgang, prinzipiell so wie hier (am Beispiel eines typischen Ami-Mobils): ** you do not have permission to see this link **

Da wir ja kein allradgetriebenes Expeditionsmobil bauen möchten, ist die feste Verbindung zwischen Fahrerhaus und Aufbau aus meiner Sicht auch kein Problem – Verschränkung und solche Dinge sind für uns eh kein Thema.

Nach ein bisschen Stöbern im Forum (Stichwort Fahrwerk, Differenzial, Zuladung…) scheint mir ein „MiniCanter“ ohne Allrad vielleicht gar keine so schlechte Idee zu sein… Wir werden uns mit dem Wohnmobil sicher auf Europa beschränken.

LG

Mathias

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danieldd
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5
5. März 2018 - 20:35
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Auch wenn ihr jetzt nicht ein ausgesprochenes Allradmobil bauen wollt, wird Euch die Rahmenverwindung ärgern. Selbst die Hütte vom 3S ist Gummi gelagert und hat gegen den Rahmen ihr Eigenleben. Es gibt schon Ansätze bei denen in die Singel Kabine Löcher für die Ölstandskontrolle geschnitten wurden – das kann man machen, damit das Fahrerhaus dafür nicht geklappt werden muss.  Verbauen sollte man sich die Möglichkeit nicht. Das mit der Kippkabine ist m.E. nach eine nicht DIN gerechte Abrollerei Problem dabei: nur zum Abrollen und ohne eine alternative Plattform lohnt der Mechanismus nicht.  Der Abrollerapperat wiegt ca 500 bis 600kg mit allem drum rum. Das wäre für den 3S zuviel. Je nach single oder double Cab sind große Dachträger doch auch eine alternative für den leichten sperrigen Zeugs oder ?

Gruß Daniel

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ConFuso
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6
5. März 2018 - 21:17
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Hallo Mathias,

für europäische Gefilde ist der Canter sicher eine gute Wahl. Ich persönlich stosse gerade mit meiner für 2019 geplanten ersten Rentner-Reise an die Grenze der Schwefelverträglichkeit des Euro-6-Motors und der entsprechenden Spritqualität in Georgien. Das wird sich aber hoffentlich noch lösen lassen…. Ihr solltet Euch also sicher sein, was das Fahrtgebiet anbelangt.

Das Feststellen des Fahrerhauses zwecks Alkovenüberbau würde ich mir mindestens zwei Mal überlegen. Banales Beispiel: Kurz nach dem Start zu einem Wochenendausflug ging mein Motor in den Notlauf. Also schnell das Fahrerhaus gekippt und nach der Ursache gesucht, welche schnell gefunden war. Ursache waren zwei vom Marder angefressene dünne Schläuche, in denen sich Kühlflüssigkeit befand. Das müssen wohl irgendwelche Rückführungsschläuche gewesen sein, deren Druck mit einem Sensor gemessen wird welcher bei Druckabfall eine Meldung an das Motorsteuergerät gibt. Der Schaden war mit Bordmitteln innerhalb von 15 Minuten repariert und das Wochenende war gerettet. Ich möchte nicht wissen, wie hoch der Aufwand ohne Kippführerhaus gewesen wäre. Auf die Schnelle wäre da sicher nichts machbar gewesen. 

Und auch ansonsten hast Du den Motor samt seiner Aggregate bei gekipptem Fahrerhaus perfekt vor Dir liegen. Eine Augenweide für ambitionierte Schrauber…. Ich kann mich erinnern, daß beim Workshop in Stockstadt von zwei künftigen DoKa-Besitzern öfter die Frage kam „Und wie machen wir das mit unserer nicht kippbaren Doppelkabine?“. Die Antwort war stets: „Hm, schwierig….“

Fazit: Ich würde auf die Kippbarkeit des Fahrerhauses nicht verzichten wollen.

Ich wünsche Euch eine gute Entscheidungsfindung, viele Grüße

Helmut

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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7
6. März 2018 - 11:31
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Vielen Dank für Eure Beiträge!

Das Fixieren des Fahrerhauses ist Teil des Konzepts, ohne ist es für uns nicht sinnvoll (große Öffnung von der Kabine zum Aufbau, „Klappalkoven“, Gewicht…).

Allein aufgrund der Tatsache, dass die Doppelkabine nicht kippbar ist, nehme ich aber an, dass ein ausreichender Zugang zur Technik auch über Revisionsöffnungen machbar sein muss. Bei unserem L300 kommt man auch so an alles ran, wenn die Kabinensitze nach vorne geklappt werden. Natürlich ist für Wartung und Reparatur immer ein Kippfahrerhaus besser; das ist mir klar. Die Frage ist: geht es vernünftig auch ohne?

Zur Dieselqualität und Euro 6: einer der letzten Euro 5-Canter wäre dann die bessere Lösung, oder?

LG

Mathias

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ConFuso
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8
6. März 2018 - 13:53
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Hallo Mathias,

der Euro6-Motor benötigt Diesel mit einem Schwefelgehalt von maximal 10ppm. Wenn Du Dein Fahrtgebiet auf das EU-Europa beschränkst, dann hast Du überhaupt keine Probleme da dieser Diesel hier überall verfügbar/vorgeschrieben ist. Auch in vielen anderen Ländern/Kontinenten ist der 10ppm-Diesel mittlerweile verfügbar und es werden sicher im Laufe der Zeit immer mehr Länder dazukommen. Aber es gibt andererseits auch Länder, da besteht der Diesel hauptsächlich aus Schwefel Smileund das wird sich in diesen Ländern auf absehbare Zeit kaum ändern.

Eine gute Übersicht mit Stand 2015 findest Du hier

** you do not have permission to see this link **

** you do not have permission to see this link **

** you do not have permission to see this link **

Ob der Euro5-Canter eine gute/bessere Alternative ist, kann ich Dir nicht sagen da ich nicht weiß was der Euro5-Motor für einen Sprit benötigt.

Viele Grüße

Helmut

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danieldd
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9
6. März 2018 - 22:22
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Hallo,

einen neuen Euro V anzumelden dürfte in DE schwer werden 😉 – geht faktisch nur, wenn der schon mal angemeldet war…….

Und die Doppelkabine kann man kippen….. Muss nur wissen wie: ** you do not have permission to see this link **

zugegeben nicht einfach aber geht, mit Equipment auch Feldmäßig. Allerdings muss der Alkoven dann ordentlich gekippt werden (senkrecht ? *lol*)

Gruß Daniel

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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10
9. März 2018 - 8:55
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Hallo Daniel,

ich finde z. B. diese beiden interessant:

** you do not have permission to see this link **

** you do not have permission to see this link **

Beide sind schon zugelassen.

Ein Kippfahrerhaus kommt nicht in Frage. Die Kabine soll eine möglichst große Öffnung zum Wohnaufbau haben.

LG

Mathias

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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11
9. März 2018 - 9:01
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Ich plane folgende Außenabmessungen: Breite 2,00 bis 2,05m, Höhe maximal 3,00m, Länge maximal 5,00m. Damit kommt man ohne Probleme auf jeden PKW-Parkplatz. Da während der Fahrt auf jeden Fall Passagiere im Wohnteil sitzen werden, möchten wir unbedingt eine so offen wie mögliche Gestaltung des Übergangs.

Hier nun eine erste Entwurfsskizze zum Grundriss. Ich weiß, eine Hecktür ist ungewöhnlich, bietet aber meiner Meinung nach die beste Raumausnutzung im Innenraum. Die Nachteile, dass kein Fahrradträger am Heck montiert werden kann und nur eine sehr kleine Markise, sind für uns nicht relevant. Im breiten Gang soll à la „Raumbad“ eine Duschmöglichkeit geschaffen werden (Bodenplatte entnehmbar, darunter Duschtasse, umlaufender Duschvorhang, Armatur im Bad).

Ein paar Planzahlen:
Innenlänge etwa 3m-3,25m.
Sofa und Dinette insgesamt 200cm lang – umbaubar auf ein sehr schmales und ein breiteres Einzelbett oder ein sehr großes Doppelbett; Sofa 60cm tief, Dinette 80cm tief (ich weiß, das ist schmal, aber meine Familie ist mit einer Ausnahme (ich) sehr schlank; während der Fahrt gibt es ja noch 3 Plätze im Fahrerhaus und beim Camping kann durch Tischverlängerung auch das Sofa als Sitzplatz beim Essen genutzt werden. Gang dazwischen mindestens 50cm.
Küche und Bad (mit Trenntoilette :-))/Kleiderschrank jeweils 60cm tief, Gang dazwischen mindestens 70cm.

** you do not have permission to see this link **

Die Idee bezüglich des Alkovens ist folgende: ein möglichst großer und breiter Dachausschnitt im Fahrerhaus, schematisch hier dargestellt:
** you do not have permission to see this link **
und hier anhand vom Canter:
** you do not have permission to see this link **

** you do not have permission to see this link **

** you do not have permission to see this link **
Und dann ein Längs-Hubbett (!) mit 130-140cm Breite, das von oben etwa 10-20cm in den Dachausschnitt reinfährt (um die Kopffreiheit im Alkoven zu erhöhen) und etwa 1m in den Wohnraum hereinragt (also bis etwa auf die Hälfte von Dinette/Sofa). Vom vorderen Alkovenabschluss bliebe ein Abstand von 30-40cm, damit das funktioniert. Die unteren Schläfer würden mit den Füßen Richtung Fahrerhaus liegen und hätten so oberhalb von Kopf/Rumpf noch die volle Stehhöhe.

Hier die geplante Lage des Hubbettes:

** you do not have permission to see this link **

LG

Mathias

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ConFuso
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12
9. März 2018 - 9:27
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Hi Mathias,

wieviel Zuladung hast Du bei den von Dir ausgewählten Fahrgestellen zur Verfügung?

Viele Grüße 

Helmut

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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9. März 2018 - 15:50
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Hallo Helmut,

die Fahrgestelltragfähigkeit beträgt 1.520kg. 90 % Kraftstoff und Fahrer mit 75 kg sind da schon abgezogen.

LG

Mathias

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ConFuso
Germering bei München
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9. März 2018 - 19:32
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….das wird eng, aber da bist Du Dir wahrscheinlich im Klaren drüber.

Gut, mein Koffer ist etwas grösser, ich habe einen stabilen Zwischenrahmen und ich habe beim Ausbau nicht überall auf das Gewicht geachtet. Aber ich habe mittlerweile 2400kg auf den Canter gepackt. Für den 6C18 kein Problem, da bleiben Stand jetzt immer noch 1100kg übrig und der Ausbau ist fast fertig.  

Willst Du selbst ausbauen? Dann würde ich eine Waage vor das Auto stellen und mit jedem, wirklich mit jedem Teil, jeder Schraube und jeder Tube Dichtungsmasse über die Waage laufen und die Gewichte aufaddieren.

Wenn Du ausbauen lässt, dann würde ich im Vertrag ganz klar ein Gewicht im ausgebauten Zustand (Auslieferungsgewicht des Ausbauers) definieren.

Axel und Nicole haben da ihre Erfahrungen gemacht, Du hast das sicher gelesen (…was mit unserem Canter geschah…)

Die feste Verbindung Koffer/Alkoven/Fahrerhaus würde ich sehr intensiv mit einem guten und erfahrenen Fahrzeugbauer diskutieren, das würde ich auch bei Strassenbetrieb nur mit einem wirklich sehr guten Zwischenrahmen entspannt sehen. Gehen tut´s, aber die Komponenten (Koffer und Zwischenrahmen) müssen passen.

Viele Grüße

Helmut

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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10. März 2018 - 8:53
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Hallo Helmut,

ja, das wird eng.

Ich habe mir gerade in Ruhe den Thread zu Eurem Canter durchgelesen und bin sehr beeindruckt. Leider haben wir nur linke Hände in der Familie, so dass der Auf- und Ausbau auf jeden Fall von einem Profi gemacht wird. Ormocar, Der Fehntjer, Moser, Stauber kann ich mir momentan vorstellen.

Gegenüber Eurem Fahrzeug müssen wir ja 3 Tonnen Gewicht einsparen. Durch das kleinere 4×2-Fahrgestell und kleinere Tanks (70 l Diesel, 100 l Wasser) erreichen wir etwa 1 Tonne geringeres Gewicht. 500 kg geringere Zuladung sind wohl auch in Ordnung. Fehlen also noch 1,5 Tonnen. Das muss durch Kompaktheit, geringere Ausstattung und Leichtbau erreicht werden. Der Koffer soll Außenmaße von maximal 3,30m x 2,05m x 2,20m haben. Das ist deutlich kleiner als Eurer, oder? Wir benötigen auch keine Arktis-taugliche Isolierung, eine Wandstärke von 3-4cm reicht aus. Auf Zusatz-Dieseltank, Solaranlage, Fahrradträger, Markise, Ofen verzichten wir bewusst. Schau’n ma mal…

Ich habe mir nochmal Gedanken gemacht zu dem Thema Alkoven/Kippfahrerhaus/Hubbett. Wie wäre es mit folgender Version:
– Aufbau ohne Alkoven
– dennoch großer Durchgang zwischen Fahrerhaus und Aufbau wie bei ** you do not have permission to see this link **
– erhöhtes Fahrerhaus ähnlich Woelcke
– Fahrerhaus bleibt kippbar
– Hubbett komplett über der Sitzgruppe, wie zum Beispiel im ** you do not have permission to see this link **

oder hier im Video ab 1:28: ** you do not have permission to see this link **

Der Grundriss mit heruntergelassenem Hubbett sähe dann so aus: ** you do not have permission to see this link **

Bei Bedarf könnte man auf das Fahrerhaus noch ein Dachzelt setzen.

LG

Mathias

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ConFuso
Germering bei München
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16
10. März 2018 - 9:22
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Hallo Mathias,

ich persönlich würde die Lösung ohne Alkoven bevorzugen, ein Hubbett komplett über der Sitzgruppe ohne Alkoven wäre für mich die deutlich bessere Alternative. Du behältst die Servicefreundlichkeit des Kippfahrerhauses und vermeidest die feste Verbindung zwischen Koffer/Alkoven und Fahrerhaus.

Was beim Duchgang bedacht werden muß: Ein grosser Durchgang ist sicher schön, er wird bei 3 vorderen Sitzplätzen faktisch aber durch die Sitzlehnen wieder „verschlossen“.

Viele Grüße und einen schönen Samstag, ich gehe jetzt „Nasszelle bauen“ Smile

Helmut

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Gode_RE
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12. März 2018 - 0:16
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Hallo Matthias,

wir haben auch keinen Durchgang nach hinten, und vermissen den auch nicht. Liegt aber auch daran, dass wir ne Doppelkabine haben und niemand im Wohntrakt sitzen muss während der Fahrt.

Die Fahrgestelltragfähigkeit von 1,5 to ist nicht die Nutzlast, bei den von Dir verlinkten Fusos hast Du z.B. nur 900 – 1000 kg. Wie soll das denn gehen? 

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MiniCanter
Gmunden am Traunsee
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12. März 2018 - 10:38
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Hallo Godehard,

eine Doppelkabine würde das Fahrzeug 1 Meter länger und rund 250kg schwerer machen. Das kommt nicht in Frage.

Die angegebene Nutzlast von 925kg bei dem verlinkten Canter bezieht sich auf ein Fahrzeug mit Henschel Dreiseitenkipper. Der wiegt einiges und würde natürlich erstmal abgebaut.

LG

Mathias

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Adventure Fuso
Erding
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4. Mai 2018 - 17:52
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** you do not have permission to see this link **  Hallo zusammen,

ich bin Ralf, der von Adventure Reisemobil. Zum Thema Wohnkabine hochfahren um das Fahrerhaus

kippbar zu machen hier ein Foto von unserem Womo. Wie man sieht muß die Kabine nicht viel

angehoben werden. Die alternative Serviceklappe im Fahrerhausboden haben wir ebenfalls evaluiert. Im Vergleich zum Hebemechanismus waren die Kosten für den Bodenausschnitt doppelt so hoch.

Man wird die Bodenklappe vermutlich sehr schwer so groß gestalten können das man alle notwendigen Teile im Fahrerhaus erreichen kann.

Dies als kleine und hoffentlich hilfreiche Anmerkung.

Beste Grüße

Ralf

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