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 1. Deutsches Allrad-FUSO Forum

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“Umfrage“ - wer hat welchen Zwischenrahmen verbaut?
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Speichenbruch
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1
27. Dezember 2018 - 19:10
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Hallo zusammen,

wir sind nach wie vor in der Phase der Planung.

Das Thema Zwischenlagerung (Feder-/Rauten-/3PKT- bzw 4PKT Lagerung) ist abendfüllend, die Unsicherheit wächst, da uns ohne entsprechende Erfahrungen die Belastungen im Einsatz und damit die Auslegung nicht klar sind.

Was mich also “brennend“ interessiert ist, wer hat welchen Zwischen- rahmen verbaut, unter welchen Bedingungen im Einsatz und dazu welche positiven/negativen Erfahrungen im Alltag?!

Aufschaukeln, schnelle Kurfenfahrten, Querrillen im Belag, Rahmenschäden, lautes aufsetzen bei Federlagerung etc.

Ich fürchte ich lese zu viel😢

 

Dankbar für Hinweise und echte Erfahrungen!

 

Grüße

 

Florian

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2
29. Dezember 2018 - 0:47
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Hi Florian,

wir haben – wie alle Woelcke-FUSOs – einen federgelagerten Zwischenrahmen, bei dem die Fixpunkte hinten sind, dann 3, nach vorne hin länger werdende Tellerfederpakete und die letzte Führung ganz vorne ist ohne Tellerfedern und dient nur der seitlichen Führung.

Das Thema Zwischenrahmen ist tatsächlich umfangreich und nimmt in Diskussionen bisweilen fast religiöse Züge an. Sicherlich haben die unterschiedlichen Varianten alle ihr für und wieder, ich kann hier nur von unseren Erfahrungen über die letzten knapp 75.000 km berichten, die uns neben viel Straße auch durch  das isländische Hochland, den Polarkreis im Winter, diverse Offroad-Gelände, jede Menge Pisten bzw. Backcountry-Tracks und die teils abenteuerlichen Straßen Nordamerikas geführt haben.

Die Federlagerung unseres Aufbaus gibt dem Fahrgestell extrem viel Möglichkeit zur Verschränkung und da der Fixpunkt wie schon geschrieben, hinten ist, sieht das dann im Extremfall echt abenteuerlich aus, weil die Kabine am oberen Ende locker 50cm neben dem Fahrerhaus steht. Dafür hat unser Getüm aber auch noch nie ein „Bein“ in der Luft gehabt, so dass wir auch ohne Sperrdifferential an der Vorderachse immer genug Traktion hatten.

Auf der anderen Seite bezahlt man die „Elastizität“ damit, dass der Aufbau sich im Gelände eben auch hin und her wirft, bzw. auf normaler Straße manchmal etwas wackelig aussieht. Ich schreibe ganz bewußt aussieht, denn vom Fahrverhalten ist der Aufbau bei uns auch bei schneller Kurvenfahrt überhaupt nicht wackelig. Allerdings haben wir zur Stabilisierung des Fahrwerks auch auf Stoßdämpfer von Marquart umgerüstet und einen Stabi an der Hinterachse vom 4×2 Canter durch die Kunzmänner nachrüsten lassen.

Geräusche aus dem Zwischenrahmen beobachten wir ausschließlich bei starker Verschränkung im Gelände. Bei normaler Fahrt liegt der Zwischenrahmen durch das Eigengewicht des Aufbaus so fest auf, dass es bei uns dort keine Geräuschentwicklung gibt.

Insgesamt haben wir zwar keinen direkten Vergleich zu anderen Varianten, sind mit unserem Setup aber sehr zufrieden. Sowohl auf der Straße als auch bei wirklich abenteuerlicher Strecke lässt sich unser FUSO gut fahren und wir haben die Gewissheit, dass keine Kräfte in den Aufbau abgetragen werden.

So viel zu unseren echten Erfahrungen

LG aus dem verschneiten Grand Canyon, Olly 

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Speichenbruch
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3
29. Dezember 2018 - 19:04
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Hallo Olly,

danke für die prompte Unterstützung! Welchen theoretischen Federweg habt ihr zugrunde gelegt, bei welcher angenommenen Diagonalverschränkung ( zBst vorne links hoch und hinten rechts hoch)? Sind das Werte die Fa.Woelke in der Auslegung definiert?

Die Zwischenrahmendiskussionen haben mehr als einen als nur einen religiösen Charakter- da trennt sich Freund vom Feind😇

Eure praktischen Fahrerfahrungen helfen mir da schon weiter plus die klasse Hilfe aus diesem Forum!

Toll, wenn einem so geholfen wird – würde mich freuen, wenn ich mich irgendwann nicht nur mit Fragen einbringen kann.

 

Grüße, weiterhin eine tolle Reise und einen guten Rutsch.

 

Florian

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Fusianer
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4
30. Dezember 2018 - 2:16
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Hi Florian,

wir haben gar keinen theoretischen Wert zugrunde gelegt und es gab auch keine diesbezüglichen Definitionen/Festlegungen zwischen Fa. Woelcke und uns. Da haben wir uns ganz auf die Erfahrungen von Woelcke verlassen und sind bisher – im wahrsten Sinne des Wortes – gut damit gefahren. 😉

Soweit ich weiß, ist das schon von Fa. Woelcke gerechnet worden, aber Genaueres weiß ich leider nicht.

Viele Grüße und auch Dir einen guten Rutsch

Olly

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danieldd
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5
30. Dezember 2018 - 13:48
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Hi, das kann man sich auch in etwa selber abschätzen:

Den leeren Rahmen hernehmen, hinter der Kabine , über der Achse und am geplanten Rahmenende jeweils ein 10er Kantholz quer zum Rahmen befestigen.

die Fuhre steht eben auf einer Fläche

Mit dem Radlader / Stapler an den Reifen anheben (gewünschte Verschränkung) und an den Kanthölzern nachmessen.

Dann weisst Du wieviel der Rahmen nachgibt. Davon kann man natürlich noch das Abziehen, was man dem Koffer zugeben will.

Viel „Freigang“ bedeutet aber logischerweise auch eine immer höhere Bauweise => Aufbauhöhe !

Alle Fehlertoleranzen in nur ein Bauteil zu geben wäre auch nicht sinnig. Und bedenke, die Fahrer Kabine selber ist auch gelagert, und macht andere Bewegungen, als der Rahmen ! -> Wenn der Koffer an der Kabine ansteht wird’s ganz interessant.

Mit der Mulde habe ich schon Verschränkungen getestet, durch die Festlager hinten  und das Loselager vorne klappt das hervorragend. Die Mulde in sich ist schön stabil, und drunter geht der Wagen dem Gelände nach.Mehr Schräglage brachte übrigens nichts, weil dann ein Rad des Fahrzeugs abgehoben hat 😉

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Gruß Daniel

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