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Überladung! Theorie und Praxis?
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Robse
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14. Dezember 2019
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1
5. März 2020 - 14:13
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Überladung! Theorie und Praxis?
Mehr oder weniger kenne ich die theoretisch möglichen “Strafen” in den unterschiedlichen europäischen Ländern, und dass starke Überladung kein Kavaliersdelikt ist, wissen wir auch. 🤓
Hier möchte ich von Euch eher Eure Praxiserfahrung bei Überladung kennen lernen.
Seid ihr schon oft auf Urlaubsfahrt gewogen worden, und falls ihr dann Eure zulässige Gesamtmasse überschritten habt,
 wie seid ihr damit rausgekommen? (Lächeln)
  • Wie oft wurdet ihr im Durchschnitt kontrolliert, egal ob mit/ohne Überladung? (2x/Jahr, alle 10.000km,…etc:?)
  • Wegen wie viel “Übergewicht”?
  • Welches Land?
  • Mit/ohne Strafe?
  • Immobilisierung?
  • Teilweises Ausladen, in den Müll werfen?
  • Frischwasser ablassen? (Grau- oder Schwarzwasser ablassen, kostet bestimmt zusätzlich 🥶 )
  • Kommentare der Ordnungshüter (z.B. Drücken wir ein Auge zu, weil ihr kein Gefahrguttransporter etc. seid) 😀😀
…oder vielleicht weiss einer, wie es seinem Freund/Bekannten geschehen ist? 😉😉
Aber bitte keine “….ich hab da mal vom Freund eines Freundes seiner Tochter gehört….”🤣🤣🤣
Danke im voraus gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw== - FUSO-Forum
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danieldd
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2
5. März 2020 - 20:49
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Man ist wenn man mit der Mulde unterwegs von der Kiesgrube ist schnell mal ein paar kg zu schwer.

In D kann man unter gewissen Umständen (Nähe zum Abladeort usw.)  evtl was aushandeln. Je nach Laune kann das aber auch einfach nur nicht klappen. Der Sheriff hat da (nicht nur in D) die besseren Karten. Überladen ist Überladen.

Ich bin jetzt nicht so ganz sicher inwiefern eine “Abfrage” dieser Art irgendwie helfen kann, das Geschehene zu verändern. Nicht mal statistisch relevante Aussagen wirst Du aus den paar zu erwartenden Rückmeldungen treffen können.  Diese Diskussion kenne ich hauptsächlich aus Wohnwagenforen, leider ohne wirklich nutzbringendes Ergebnis.  (-Bier auf, – Chipstüte auf ,- Unterhaltungsmodus an)

Zudem sind Beiträge, in denen die Ordnungsmacht noch auf vorsätzliche Überladung etc. hingewiesen werden, nicht sehr förderlich. In manchen Ländern liest die Polizei eben auch Foren, wie dieses und die sind auch nicht dumm.

Was allerdings nützt, ist die unterschiedlichen Interpretationen des Überladens im Internationalen Vergleich zu kennen.
Da hast Du ja geschrieben, dass Du über diese Kenntnis verfügen würdest. So richtig tabellarisch für Womos oder LKW über 3,5t <7,49t habe ich das noch nirgends gesehen, also hau mal rein ……

Auch nützenlich herauszufinden:  wo es günstige, leichte und kompakte Achswagen gibt, mit denen man das eigene Gewicht und die Verteilung ermitteln kann. Die billigen schaffen grad mal so um die 1500kg pro Rad => zu wenig, da sollte der Bereich schon bis 4t gehen, falls etwas schräg hängt. Ansonsten sind’s gleich ab 1000€ und mehr….Und wer will schon die Wage immer rumschleppen ?

Gruß Daniel

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Robse
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14. Dezember 2019
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3
5. März 2020 - 23:11
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Also eine recht gute Übersicht gibt´s bei Promobil:

** you do not have permission to see this link **

Aber solch theoretische Tabellen findet man leicht im www. Was anderes ist, wie die Ordnungshüter damit umgehen und welche Erfahrungen so manch einer mit ihnen gemacht hatte. Da gibt´s viel Grauzone. Klar ist, dass man nicht vorsätzlich das ZGGW überschreiten sollte, oder am besten NIE. Da sind wir uns alle einig.

Allerdings bin ich wohl nicht der einzige, der dachte (in meinem Beispiel nur in einem PKW), das passt da schon alles rein, und dann wars doch nicht so (und das war damals nur “volumenmäßig”).

Beim Gewicht summiert sich da schnell einiges, und selten steht die Waage zum Nachwiegen daneben.

Dazu kommt, der fast kriminelle Brauch von manch einem Ausbauer, das Leergewicht niedriger eintragen zu lassen, als es dann tatsächlich ist. 1+1 ergibt dann auch schnell mal 3 oder 4 und die Überladung ist perfekt.

Sollte jemand von der blau-grünen Brigade in den Foren solch Gedanken- und Erfahrungsaustausch lesen, so sollten sie es wohl eher positiv sehen. Nämlich dass es einfach doch viele Camper gibt, die sich Gedanken machen, und z.B. bei der ersten Urlaubsfahrt genau deswegen zumindest einmal Nachwiegen lassen, um ein Gefühl für ihr Mobil und seine Ladung zu bekommen.

Ausserdem schreckt es die Unwissenden ja eher auf, wenn hier (oder in anderen Foren) mal jemand erzählt, dass sie sein Mobil z.B. in Frankreich immobil gemacht hatten, weil er über die 5% zuviel Speck hatte.

Also traut Euch ruhig, Foren sind ja auch dazu da Erfahrungen auszutauschen, die man nicht so leicht in Tabellen, Büchern oder Web- bzw. Katalogseiten nachlesen kann.

Beste Grüße, R

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danieldd
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26. November 2016
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4
6. März 2020 - 20:51
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Hi, nur mal einige Fundstellen in nur einem relevanten Forum da konnte ich nix von kooperationsfreundlicher Prüfbehörde erkennen, jedoch einfach zusammengefasst, ist es geschickter zu wissen wie schwer man tatsächlich ist, und zwar auch bezogen auf das Achsgewicht. Die Schlüsse kann man aus den Quellen selber ziehen.

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Gruß Daniel

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Gode_RE
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6. Juni 2017
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5
6. März 2020 - 21:08
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Da auch gefragt wurde, wie oft gewogen ohne Überladung…? Ich bin seit 1992 womo-mäßig unterwegs, und noch nie (!) gewogen worden. Liegt vielleicht daran, dass mein Fahrzeug nicht nach “überladen” aussieht. Wobei der Iveco und der alte Anhänger stets hart an der Grenze waren, wenn nicht gar sogar etwas drüber. Aber man sah es denen nicht an, weil die sehr hoch in den Federn standen und nach locker leicht aussahen.

Mit dem Fuso werde ich an mein maximal-Gewicht vermutlich nie dran kommen. 

LG Gode

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Robse
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6
7. März 2020 - 1:36
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Großen Dank an Daniel und Gode.

Hilft bestimmt hier einigen ;-) mir auch.

Dass die WoMos immer häufiger gewogen werden, kann man schon allein aus dem stark wachsenden Markt schließen. Umso interessanter ist dann doch zu hören, dass viele noch “nie” gewogen wurden. Ich wurde übrigens auf meinen “nur” rund 11 Jahren mit dem WoMo unterwegs, auch noch nie gewogen. Mal sehen wie viele es davon gibt?

Vielleicht ist auch das Gegenteil hier vertreten? Jemand, den es auf fast jeder Reise “erwischt”. Der bzw. Die dürften dann mittlerweile bestimmt “ordnungsgemäß” unterwegs sein, denn man(n) ist ja lernfähig?

 

Auch wenns nur je nach Tank bis etwa 200 kg ausmachen würde, eine weitere kuriose Frage:

Mal angenommen, ich komme reisefertig mit vollen Tanks bei einem 7,5-Tonner auf “geschätzte ;-)” 7,7 t, würde dann aber bei einer Kontrolle meine 200 Liter Frischwasser in den Straßengraben laufen lassen? Das würde wohl am “Überladungs-Tatbestand” dann auch nix mehr ändern, oder?

 

Ich komme auf diese Idee, denn hier in Spanien gibt´s eine recht kuriose Situation bzgl.Alkoholwert:

Die Promillegrenze liegt bei 0,25 bzw. 0,5 %o (Atem-bzw.Blutwert). Habe dann schon bei Kontrollen gesehen, dass die “meist jüngeren” Disko-Gänger, die dann bei einer ersten Alk-Kontrolle positiv getestet wurden, dann eine Art “Express-Sport-Training” (Kniebeugen, Liegestützen) machen, um für die 2.Atemkontrolle, ich glaube 15 oder 30 min später, dann wieder unter die erlaubte Promille-Grenze zu kommen.

Sieht dann witzig aus, wenn sie das in einer Parkbucht neben der Strasse “unter Polizeiaufsicht” machen ;-)

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danieldd
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7
7. März 2020 - 12:39
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Gerade noch so eingefallen, weil Fuso spezifisch;

1.) Im original Zustand federt der Fuso sehr wenig ein, wenn er Gewicht bekommt (drum fährt er ja auch so hart), selbst bei massiver Zuladung im oder über de, Grenzbereich hängt die Kiste nicht fies durch, und optisch ist da kaum was zu sehen. Wenn die Reifen also genug Druck haben, ist der optische Anschein (Anfangsverdacht) eher unauffällig. Wie das bei den optimierten Fahrwerken ausschaut – keine Ahnung.

2.)Weil die meisten Federungen ja einen fast linearen Verlauf haben, könnte man sich ja auch entsprechende Farbmarker an das Federbein machen, weil der Einfederzustand dann ja was mit dem (ungefähren) Gewicht zu tun hat. Das hätte den Charme, dass man auch ein wenig die Lastverteilung im Auge haben kann. [Ringelsocken fürs Federbein]

 

Gruß Daniel

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Gode_RE
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8
13. März 2020 - 19:15
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Ich möchte noch etwas einstreuen, auch wenn danach nicht explizit gefragt wurde. Und zwar zum Thema “Versicherung” und Überladung. Bisher war der Fokus immer auf dem Strassenverkehrsrecht, und da gibt es diese Toleranzen. Wenn eine Versicherung einen Grund sucht, ihre Eintrittspflicht in Frage zu stellen, kann eine Überladung schon um wenige kg die Beweislast umkehren. Dann müsstest Du beweisen, dass dieser 1 kg oder ein paar mehr nicht schadenskausal waren. Kann ne aufwändige Sache werden…

Deshalb schon aus diesem Grunde keine (!) Überladung, auch nicht 1 kg. Und kein Kalkulieren mit hier und da “erlaubten” oder “noch nicht geahndeten” Übertretungen. Ist meine Meinung, muss nicht von anderen geteilt werden…

LG Gode

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MiRo_Auszeit
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6. Januar 2018
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9
13. März 2020 - 21:45
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Gode_RE sagt
Ich möchte noch etwas einstreuen, auch wenn danach nicht explizit gefragt wurde. Und zwar zum Thema “Versicherung” und Überladung. Bisher war der Fokus immer auf dem Strassenverkehrsrecht, und da gibt es diese Toleranzen. Wenn eine Versicherung einen Grund sucht, ihre Eintrittspflicht in Frage zu stellen, kann eine Überladung schon um wenige kg die Beweislast umkehren. Dann müsstest Du beweisen, dass dieser 1 kg oder ein paar mehr nicht schadenskausal waren. Kann ne aufwändige Sache werden…

Deshalb schon aus diesem Grunde keine (!) Überladung, auch nicht 1 kg. Und kein Kalkulieren mit hier und da “erlaubten” oder “noch nicht geahndeten” Übertretungen. Ist meine Meinung, muss nicht von anderen geteilt werden…

LG Gode

  

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