• 1. Allrad-FUSO Forum Treffen Knuellwald 2017

 1. Deutsches Allrad-FUSO Forum

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Notwendige Investitionen um das Fahrzeug reisetauglich zu bekommen
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MBausK
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1. Oktober 2017 - 22:19
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Hallo an alle Fuso-“Erfahrene“,

Ich bin dabei ein passendes 4×4 Fahrgestell für einen WoMo-Aufbau zu suchen. Nach meinen wenigen Rechechen zu MB-Sprinter und Fuso bleibt aus Gründen der Platzvorteile (mögliche Aufbaulänge) und mangels Alternativen eigentlich nur der Fuso übrig, wenn man nicht auf einen gebrauchten MB Vario zurückgreifen kann oder will.

Nun liest man zum 4×4 Canter ja nicht nur Gutes zum Thema Fahreigenschaften als WoMo-Basisfzg.

Mich interessiert im Moment (weil Planungsphase):

1. Welche Fahrwerks-Umbaumaßnahmen mind. notwendig werden (Serien-Bodenfreiheit denke ich ist für mich ausreichend). 

2. Welche sonstigen Maßnahmen (z.B. Schwingsitze) noch als notwendig gesehen werden.

3. Mit welche Kosten man für die o.g. Maßnahmen ungefähr rechnen kann.

Es wäre super, wenn Ihr mir hier etwas helfen und mich ein bisschen beraten könntet.

Mein Ziel ist es ein einigermaßen robustes, pisten-, matsch- und schneetaugliches und zuverlässiges Fzg. zu haben. Die Offroad-Tauglichkeit ist nicht Prio 1.

Ich sag hier schon mal vielen Dank für die Antworten.

Es grüßt 

Matthias

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Fusianer
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3. Oktober 2017 - 11:42
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Hallo Matthias,

erst einmal herzlich willkommen im FUSO-Forum!

Deine Fragen wird man zwar schwer objektiv und allgemeingültig beantworten können, aber zumindest meine subjektive (!) Einschätzung kann ich Dir natürlich schon mal geben:

  1. Nach den Erfahrungen  – und vor allem Vergleichsmöglichkeiten – die ich nun mittlerweile sammeln konnte, ist ein Austausch des Fahrwerks sehr dringend anzuraten. Das in den Augen von meiner Familie und mir sehr ruppige Serienfahrwerk des Allrad-Canters kann einem ziemlich schnell den Spaß am Fahrzeug verderben. Fahrwerksaustausch heißt dabei für mich: DFF Parabelferder-Satz, Marquart-Dämpfer und Stabilisator an der Hinterachse.
  2. Alles Andere ist meiner Meinung nach nice to have, aber nicht zwingend erforderlich. Ob man z.B. die Serienbereifung auf Einzelbereifung umbaut, hängt vom persönlichen Geschmack und den Anforderungen an die Geländegängigkeit ab, fahren lässt sich der FUSO auch mit der Serien-Zwillingsbereifung vernünftig. Die luftgefederten Sitze – auch wenn ich sie genieße und heute nicht mehr hergeben würde – hätte ich mir vermutlich gar nicht erst einbauen lassen, wenn wir gewusst hätten, wie sich der FUSO mit dem neuen Fahrwerk fährt.
  3. Die Kosten des Fahrwerksumbaus kann ich leider gar nicht genau beziffern, da wir über einige Zwischenschritte und Entwicklungsarbeit mit DFF und Marquart einen längeren Weg gegangen sind. Ich gehe aber davon aus, dass es bis Ende des Monats so etwas wie einen Paketpreis inklusive Umbau und TÜV-Abnahme geben wird.

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter und mal schauen, wie die Anderen hier im Forum das so sehen.

Viele Grüße von der Adventure Northside, Olly

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MBausK
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4. Oktober 2017 - 7:45
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Hallo Olly,

vielen Dank schon mal für die Infos.

Hilft mir schon mal weiter. Umbau also zwingend notwendig. Bezüglich Kosten plane ich mal 5 – 7 TEuro ein, ich hoffe das reicht. 

Vielleicht kann ja ein weiterer Fusofreund noch etwas beitragen. 

Viele Grüße 

Matthias 

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reisekoffer
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1. Oktober 2018 - 17:27
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Hallo Fuso-Besitzer,

meine Frage geht hauptsächlich an die Besitzer „mit Umbau auf Einzelrad“, siehe Komplettpaket.

Komplettpaket: Räder 335/80 R 2o mit Adapterpl.

                      Federn VA+HA geändert

                      Stoßdämpfer + Vermessung

                      Tachoeinstellung

                      inkl. Distanzscheiben

                      Konservierung

                      Achsentlüftungen höher legen

                      Stabi HA nachrüsten

                      Tempomat

Nach einigen Nachforschungen auf Grundlage der o.g. Umbauarbeiten, habe ich bei der Fa. Kunzmann ein Angebot, für genau diese Arbeiten eingeholt. Also die Leute bei Kunzmann sind durch die Bank sehr hilfsbereit, da kann man nicht meckern.

Nur der Preis hat mich doch ziemlich abgeschreckt. Der neue Fuso 6c18 liegt bei bestem Angebot um die 45.100 Brutto.

Der Umbau bei Kunzmann für o.g. Arbeiten bei ca. 41.000 Euro. Das ist nicht gerade verlockend. Das ist also fast der Fahrzeugpreis on Top.

Bei Ausführung der Arbeiten am Fahrgestell, entfallen die Herstellergarantien.

Ich hätte also für ca. 86.000€, ein neues Fahrgestell ohne Kabine und ohne Herstellergarantie auf umgebaute Teile.

Hat einer eine Idee, wo es noch Einsparmöglichkeiten gibt?

Liebe Grüsse Mirco

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danieldd
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1. Oktober 2018 - 21:16
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Marco, das Material ist schon alleine teuer, und die Arbeitszeit darf man nicht unterschätzen. Vor allem der Aufwand der auch durch die Gutachten zur Eintragung anfällt, dürfte nicht unerheblich sein.

Viele der Teilprojekte sind eigenständig und könnten auch zeitlich gestreckt werden, also je nach Bedarf und Geldbeutel……

Bei solchen Ansagen ist natürlich auch die Überlegung ob nicht ein (gebrauchter)  TGM oder Actros etc. eher in Frage kommt, sind zwar auch teuer, ist aber deutlich mehr dran. ==> Invest aber auf den Schlag trotzdem ähnlich oder noch höher, also keine Option…..

Die obigen Umbauten sind ja nicht das Ende der Fahnenstange, da kann man auch noch im 10k€ Bereich in Sitze machen und ne Seilwinde dran und hydraulische Motorradträger…. Ist fast beliebig.

Die Feder kann man umbauen, man kann aber auch mal probieren ob’s net so geht. Bei mittlerer Ausladung (2 bis 3 to) nimmt selbst das gemaule auf den billigen Plätzen leisere Phonstärken an…..

Um die Gewährleistung würd ich mich auch nicht so mühen, weil man im Bedarfsfall sowieso dafür streiten muss. Welcher Laster fährt tatsächlich so rum, wie geliefert, das ist ja das Wesen eines LKW, dass man ihn anpasst. Bei privater Nutzung wirst in den ersten beiden Jahren kaum echte Abnutzung erkennen. Die Rostschutzgarantie vom Fuso kannst knüllen…. Wer die genau liest versteht warum….

Beim Fuso finde ich die einfache Konstruktion, die nachträgliche Änderungen leicht zulässt sehr praktisch. Man kommt überall einigermaßen gut hin, und muss nicht immer die halbe Karre zerlegen.

Ich bau mir halt nach und nach das dran was ich meine zu brauchen und ändere ggf. ab.

Die Konservierung ist in jedem Fall ratsam (Der 8kg Eimer K-Fett steht schon da…)

Bevor Du Dich kaputt sparst, um das gewünschte Mobil zu haben, würde ich einsteigen und bedarfsgerecht investieren. Teuer wird es so oder so, nur wenn man mit der Karre schon mal spielen kann, tut es nicht so sehr weh….(Man muss halt auch mal was für’s Gemüt tun- nicht immer nur für den Kopf) – In der Aufbau- und Findungsphase wirst eh nicht Hardcore Geländefahren. 

 

Gruß Daniel

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fusoton
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7. Oktober 2018 - 20:36
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Hallo zusammen,

 ich melde mich jetzt auch mal, da ich den Umbau selbst organisiert habe und daher ein paar ca. – Preise (€ incl. Steuer) und Infos geben kann.:

 – Korrosionsschutz mit Heisswachs v. örtlicher Werkstatt  250.-

 – Stossdämpfer hinten und vorne von Marquardt: 850 .- Material, Einbau ca. 200.-, kann man ggf. selbst wechseln, ist nicht so schwierig und sehr ratsam, die originalen Dämpfer sind absolut unterdimensioniert.

– Federn Vorderachse von DFF 1200.- , Wechsel ca.2 Std je Seite, bei mir zu Hause von befreundetem Mechaniker durchgeführt, ca. 250.- Arbeit, die originalen Federpakete vorne sind viel zu hart.

– Stabilisatoren vorne und hinten (nach Rücksprache mit Herrn Marquardt) selbst mit Elektro – Säbelsäge eingekürzt (ca. 1 Std)- jetzt doppelter Federweg.

– Räder umgerüstet auf Einzelbereifung (37 x12,5 R17) – genauer auch in dieser Rubrik beschrieben – jetzt mit nur halb so viel Druck und doppeltem Volumen ein ganz anderes Fahrgefühl und der wesentliche Schritt in Sachen Fahrkomfortverbesserung: pro Rad 750.- (leicht gebrauch mit ca.400km); Umrüstsatz Radbolzen HA 80.- ; TÜV- Einzelgutachten 120.-; Umschreiben Fahrzeugschein 60.-; Anpassung Fahrtenschreiber 280.- ; (Tachoanpassung war vor 11 Monaten noch ein Riesenproblem aber der TÜV – Prüfer hat den angepassten Fahrtenschreiber zum Glück als Geschwindigkeitsanzeige akzeptiert); Anpassung der vorderen Kotflügel und Schmutzfänger Material 100.- und ca. 3-4 Std. Arbeit; Infos zu Reifen/Rädern  bei trucksupersingles.com.au oder Innovation Campers.

– Tempomat wurde in Stockstadt bei Kunzmann eingebaut und lag bei ca. 1200.-

Achsentlüftung habe ich noch nicht angepackt, aber wie im Forum schon beschrieben will ich auch Schläuche nach oben legen und das im Idealfall selbst anpacken.

Ich hoffe die Infos helfen dem einen oder anderen weiter und wünsche noch einen schönen Abend!

Toni

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reisekoffer
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8. Oktober 2018 - 10:27
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Hallo Leute,

Danke für die vielen Infos.

Wir waren auf der Northside und hatten geiles Wetter und viele gute Gespräche, übrigens raten alle Aufbauer vom Fuso ab.

Ich finde aber Eure Erfahrungen, mit dem eigenem Fahrzeug viel aussagekräftiger.

Daher ist der Fuso immer noch in der engeren Auswahl.

Toni hat geschrieben, das die Umrüstung auf Einzelrad schon beschrieben wurde, ich habe leider nichts gefunden.

Ansonsten sind die angegebenen Preise schon eher nachvollziehbar und mit 10.ooo € ( gut aufgerundet ) auch

absolut verträglich. Daher gleich nochmal eine Frage, sind die 750€ mit Felge? 

Da ich noch kein Fahrgestell habe, will ich nicht zu viel nerven. Wenn ich dann aber einen Fuso habe, würde ich mich freuen, genauere Angaben zu bekommen, wo gibt es alle o.g. Teile bzw. die entsprechenden Kontakte.

 

Grüße Mirco

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Fusianer
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11. Oktober 2018 - 0:49
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Hi zusammen:

@Toni: Meinst Du mit den „Stabilisatoren“ vorne und hinten evtl. die Begrenzungspuffer für die Federn (Gummiblöcke)? Der 4×4 FUSO hat nämlich serienmäßig keine Stabilisatoren und der Stabilisator für die Hinterachse, den Kunzmann nachträglich einbaut, ist vom 2×4. Außerdem sind das Metallteile, die  man nicht einkürzen kann.

@Mirco: Der Thread, den Toni meint ist dieser hier: ** you do not have permission to see this link **. Wir haben zwischenzeitlich hier in Canada auf die gleiche Bereifung wie Toni gewechselt (gleiche Dimension und Felge, anderer Reifen. Werde in Kürze in dem von Toni erwähnten Thread über unsere Erfahrungen schreiben.). Soweit ich Toni verstanden habe, hat er 750,-€ für Felge und Reifen bezahlt, allerdings für etwas gebrauchte Einzelstücke (korrigiere mich, wenn ich falsch liege, Toni!). Nach meinen aktuellen Erfahrungen würde ich denken, dass der Preis für neue Reifen mit Felgen in Deutschland vermutlich etwas höher liegen dürfte und bisher gibt es meines Wissens noch keinen offiziellen und regulären Bezugsweg dafür in Deutschland.

VG, Olly

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reisekoffer
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13. Oktober 2018 - 13:46
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Hallo Leute,

ich habe nochmal ein paar Infos von den Kunzmännern ( bzw. Frauen ) bekommen, mit dem Hinweis, das die von mir aufgelisteten Preise etwas erläutert werden müssten.

Was ich gerne mache.

zBsp. werden beim Punkt Konservierung folgende Arbeiten ausgeführt:

Konservierung:

Der Monteur ist an dem Fahrzeug im Schnitt 5 Std. beschäftigt.

Er entfernt Rost (nutzt dafür ein Sandstrahlgerät), lackiert neue Bauteile wie z.B. Federn (kommen unlackiert) und konserviert das ganze Fahrzeug.

Konservierungsmaterial liegt bei ca. 160€ netto.

Federn:

In der Beschreibung im Forum werden die Federn an der HA vergessen, die einen Kostenbaustein von ca. 2.200€ (nur Ersatzteile, netto) mit sich tragen.

Ändert man die Federn an der VA muss zusätzlich der Batteriekasten inkl. Kabel/Strom versetzt werden (Arbeitsaufwand ca. 3 Std.)

Zusätzlich muss das Fahrzeug nach dem Federumbau vermessen werden (Arbeitsaufwand ca. 3,5 – 4 Std.).

Stabi:

Einen Stabi an der HA gibt es beim 4×4 nicht, dieser wird von uns nachgerüstet.

An der VA kann keiner nachgerüstet werden, da dort die Gelenkwelle ist.

Reifen:

Die erwähnetn Reifen in Forum, sind zum Teil mit einem Index von 124Q bis 1600kg zugelassen.

Das heißt wir sprechen von 3200kg.

Erfahrungsgemäß liegt eine Last von 4,0t auf der HA – also ist man ca. 800kg drüber.

Bei den von mir angefragten und angebotenen Umbaukosten, für die Einzelbereifung, handelt es sich um 335/80R20 und nicht um 37 x12,5 R17 mit dem o.g. Lastindex.

 

Das zu den aktuell neuen bzw. vllt. auch schon bekannten Infos. 

Ich suche also weiter nach einem Fahrgestell und wollte das eigentlich in 2018 abgeschlossen haben.

Grüße Mirco

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fusoton
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14. Oktober 2018 - 8:17
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Servus zusammen,

 hier nochmal ein paar Ergänzungen von mir:

– Stabilisatoren: Ich spreche tatsächlich nur von den Hartgummipuffern unter den Federblättern, eine zusätzlichen Metallbügel wie er sonst auch bei schwereren LKW eingebaut ist habe ich nicht einbauen lassen.

– Federn hinten habe ich nicht getauscht, da die Originlfedern hinten für mich genug Federungskomfort bieten.

– Reifen: Der Preis war kpl. pro Rad und ja, auch ich habe Reifen mit 124Q Index montiert und bin mit 3500kg Leergewicht hinten schon „sehr grenzwertig“ unterwegs, allerdings kann die Zulassung für Geschwindigkeiten bis160km/h zugunsten einer höheren Traglast bei Geschwindigkeit von max. 90km/h um 7,5% hochgerechnet werden. Obwohl ich bisher (ca. 7000km) keine Probleme beim Fahrverhalten oder Verschleiss hatte möchte ich hinten gerne umrüsten auf Reifen mit höhrer Traglast, die ich aber bisher in Deutschland nicht herbekam. Es gibt mittlerweile Reifen mit 131 Q, also 1950kg bis 160km/h in den USA, daher bin ich sehr gespannt auf Deine Infos Olli – v.a. welche Schlappen ihr jetzt montiert habt und wie sich das Getüm denn nun so fährt.

Die beschriebene Umrüstung bei Kunzmann beinhaltet auch den Umbau beider Achsen mit Getriebeanpassung und ist daher auch wesentlich teurer.

Es ist natürlich immer Ansichtssache, wieviel man an Anpassung/Umbauten machen will/kann/muss. Ich kann nur von meinem Fahrzeug sprechen und bin mittlerweile eben recht zufrieden mit dem erreichten Fahrkomfort. Auch allgemein hat mir der Fuso bislang keine Probleme bereitet und ich kann die offensichtlich in Deutschland vorherrschende Aversion gegen den kleinen Daimler ;-)… nicht nachvollziehen.

Viele Grüsse,

Toni

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feivel
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11
5. November 2018 - 14:38
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    1. Die Kosten des Fahrwerksumbaus kann ich leider gar nicht genau beziffern, da wir über einige Zwischenschritte und Entwicklungsarbeit mit DFF und Marquart einen längeren Weg gegangen sind. Ich gehe aber davon aus, dass es bis Ende des Monats so etwas wie einen Paketpreis inklusive Umbau und TÜV-Abnahme geben wird.

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter und mal schauen, wie die Anderen hier im Forum das so sehen.

Viele Grüße von der Adventure Northside, Olly  

 

Hallo Fuso-Gemeinde,

 

wir sind aktuell auch in Verhandlung mit Woelcke bezüglich einem FUSO 4×4.

 

Mit den Umbauten haben wir uns bislang noch nicht beschäftigt – sind mehr oder weniger hier im Forum darauf gestoßen und für die vielen Tipps und Erfahrungen sehr sehr dankbar.

 

Gerne wüssten wir, ob es bereits mehr Details zu dem o.g. Umbau gibt.

 

Viele Grüße aus Saarbrücken,

 

Jessica & Mario

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Gode_RE
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12. November 2018 - 1:25
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Hallo Jessica & Mario,

ich muss mal was richtig stellen: Wirklich „notwendige“ Investionen wären das nicht, um das Fahrzeug reisefertig zu bekommen. Der Fuso Canter ist eine ab Werk sofort reisetaugliche Basis für ein Wohnmobil.

„Sinnvoll“ sind die hier beschriebenen Verbesserungen erst, wenn Ihr besonders geländetauglich sein wollt. Wo soll´s hingehen, in lockeren Wüstensand, felsig-steinige Geröllfelder, schlammige Wasserfurten…? Ja, dann ist die 4×4 Variante sinnvoll, und weil die auf normalen Strassen so extrem hart gefedert vorkommt, auch all die ganzen Umbauten.

Wenn nicht, kann man viiiel Geld sparen. Die 4×2 Variante kostet nicht nur deutlich weniger, sie fährt sich auch absolut komfortabel gefedert und hat (sehr) viel weniger Folgekosten. Auf allen Fernstrassen der Welt kämt Ihr damit absolut vom Fleck, und selbst Geröllpisten, Feldwege, Wald und Wiese geht mit 4×2 ganz prima. Nötigenfalls gleich ab Werk Schleuderketten einbauen lassen, dann sind auch rutschige Waldwege oder Schnee & Eis kein Thema mehr. 

Wir haben einen 4×2 und all den Streß mit Fahrwerk & Co nicht. Und sind damit fast jedes Wochenende unterwegs. Ich schreibe das alles hier deswegen, weil man aus diesem Forum den Eindruck gewinnen könnte, dass der Fuso Canter noch nicht ohne wahnwitzige Zusatzaufwendungen fernreisetauglich zu kriegen wäre. Das stimmt nicht, der ist ab Werk ein absolut fernreisetaugliches Fahrzeug. Ohne unbedingt noch teure Zusatzinvestitionen. Ist alles nur ne Frage der (sich ständig erweiternden) Ansprüche. Und das wäre ein markenunabhängiges „Fass ohne Boden“.

 

LG Gode & Lissy

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Woka
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13
12. November 2018 - 19:33
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Hallo,

das ist ein absolut interessantes Thema mit vielen Facetten, bspw. Wir groß und schwer das angepeilte Fahrzeug werden soll (unserer eher auf der leichteren Seite)?  Wo wollen wir Reisen (bei uns vorläufig Europa). Und natürlich welches Verhältnis Staße/poor Road/Offroad einnehmen werden und welcher Grad an Offroad benötigt wird? Und zu guter letzt welcher Komfort auf Straße und im Gelände erwartet wird. Da wir ja noch kein eigenes Fahrzeug haben, bewegen sich die Überlegungen viel in grauer Theorie. Hilfreich fand ich den Blog von Leo Röger der über einen längeren Zeitraum seine Erfahrungen mit einem wenig veränderten Canter (Einzelbereifung, Federn, Stoßdämpfer?) beschreibt. Und natürlich dieses tolle Forum …

Grau ist alle Theorie, aber schließlich konnte ich eine Probefahrt bei Woelcke mit dem 4×4 Canter mit Poor Road/Einzelbereifung durchführen. Natürlich nur auf deutschen Straßen, wenn auch streckenweise auf sehr schlechtem Asphalt. In ähnlicher Umgebung konnte ich auch ein Wohnmobil auf Iveco Daily-Basis probefahren. Und hatte auch schon mal Gelegenheit einen 3,5t Ausbau auf Sprinter zu testen. Für mein Gefühl und meine Komforterwartungen (das ist sicherlich subjektiv), liegt der Sprinter sehr nahe an einem PKW-ähnlichen Profil. Der Fuso läßt sich auf guten Straßen fast so leicht dirigieren, der Iveco will da schon etwas mehr geführt werden. Wie schon gesagt, das ist sicher sehr subjektiv und Andere werden vielleicht zu einer ganz anderen Bewertung gelangen.

Wir haben uns jedenfalls entschlossen mit der Poor Road/Einzelbereifung zu starten. Weiterhin exsistieren Überlegungen für Feder/Dämpfer-Anpassungen und Entlüftungen für Getriebe/Achse. Weitergehende Umbauten sind aktuell nicht in der Planung.

… aber das kann sich durch die Diskussionen hier im Forum und weiteren Erfahrungsberichten sicher noch ändern. Der Canter bietet ja immerhin den Vorteil, dass weitere Umbauten später, basierend auf eigenen Erfahrungen, durchgeführt werden können. Also ein absolut interessantes Thema. Achja, wie man vermutlich spürt, ist das mein erstes Reisemobil über 3,5t und da gibt es VIEL zu lernen, also auf eine interessante Zeit 🙂

VG Wolfgang

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Harry
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12. November 2018 - 20:46
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Hallo Wolfgang,

ich teile Deinen Eindruck

Für mein Gefühl und meine Komforterwartungen (das ist sicherlich subjektiv), liegt der Sprinter sehr nahe an einem PKW-ähnlichen Profil. Der Fuso läßt sich auf guten Straßen fast so leicht dirigieren, der Iveco will da schon etwas mehr geführt werden. Wie schon gesagt, das ist sicher sehr subjektiv und Andere werden vielleicht zu einer ganz anderen Bewertung gelangen.

absolut.

Freunde von uns fahren einen Allrad Sprinter mit Ormocar Kabine, der ist wie eine Sänfte. Ich hatte die Gelegenheit mitfahren zu dürfen über „poor roads“ in Schweden, das war schon sehr angenehm.

Als wir seinerzeit Daily und Fuso Probe gefahren sind, hatten wir auch den Eindruck, dass es mit dem Daily etwas anstrengender ist auf Straße und Piste, der Fuso fährt sich eher wie ein Transporter.

Andererseits durfte ich den Daily bei Bimobil im Steinbruch erleben, mit den ganzen Sperren etc. ist das schon gigantisch. Allerdings waren dort Strecken dabei, die würde ich als Einzelfahrzeug gar nicht fahren wollen… es ist halt alles ein Kompromiss.

Wir haben inzwischen das isländische Hochland, richtig tiefen Modder und nordamerikanische Tracks erkundet (ein Teil davon sicher nur für ATV gedacht, nicht für Wohnmobile… :-D) und hatten noch keine Situation, in der wir mit dem Fuso nicht mehr weiter gekommen wären. Auf den Allrad und die Untersetzung hätten wir dabei aber nicht verzichten wollen.

LG Harriet

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Kistenroller
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25. November 2018 - 11:39
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Hallo Wolfgang

Ich finde die Thematik rund um die Radformel 4×4 oder 4×2 spannend und sehr vom Nutzerprofil und individuellen Bedürfnissen abhängig. Auch für uns war diese Entscheidung nicht ganz einfach und benötigte einen längere Findungsphase. Schlussendlich haben wir uns aber klar für die Variante 4×2 entschieden. Obwohl so ein hochbeiniger Allradler mit „big Tires“ natürlich optisch schon was hergibt. Da kann unser 4×2 nicht ganz mithalten, aber Anyway. Auch das Quäntchen mehr Sicherheit für den Fall der Fälle hat was für sich, keine Frage.

Letztlich war es nebst vielen anderen Faktoren vor allem folgender Umstand der die Entscheidung massgebend beeinflusste. Ich habe beruflich viel mit LKW Fahrern zu tun, welche Bauernhöfe ganzjährig mit Futtermittel beliefern. Viele dieser Höfe liegen abgelegen in den Voralpen, den Alpen oder auch im Jura. Die Zufahrt zu diesen Gehöften sowie die Bedingungen vor Ort sind oftmals für LKW eine Herausforderung, besonders im Winter. Nicht immer ist ein Allrad LKW verfügbar und so muss es auch mal ohne gehen, wenn es zu verantworten ist. Natürlich kann es vorkommen dass da mal einer steckenbleibt.

In diesem Zusammenhang bin ich aber immer wieder erstaunt, was ein LKW mit der Radformel 4×2 oder auch 6×2  auf schwierigem Untergrund zu leisten vermag. Eine halbwegs vernünftige Bodenfreiheit, etwas kompaktere Abmessungen als ein 40 Tonnen Sattelzug sowie Ketten und Differenzialsperre vorausgesetzt.

Auf Grund dieser Erfahrungen teile ich Godes Meinung, wenn er schreibt mit einem Fuso 4×2 kommt man auf allen Fernstrassen dieser Welt zurecht. Auch Schotterpisten, Feldwege, Wald und Wiese geht mit der Radformel 4×2, etwas gesundem Menschenverstand und der nötigen Voraussicht ganz prima.

 

Viele Grüsse

Urs

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Woka
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25. November 2018 - 15:54
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Hallo Urs,

das ist in der Tat ein spannendes Thema. Wir hatten da auch eine längere Findungsphase und es beruhigt mich irgendwie, dass auch immer wieder mal eine 4×2-Entscheidung fällt. Eigentlich passt das Streckenprofil auch ganz gut zu unseren Plänen. 4×4 macht es uns vermutlich einfacher tatsächlich von den guten Wegen runterzukommen, an die wir uns vielfach gewöhnt haben. Nach meinen wenigen Erfahrungen mit gemieteten Fahrzeugen ist 4×2 mit Diff der große Unterschied. Jedenfalls muss man ja mit igendeiner Konfiguration starten seine eigenen Erfahrungen zu machen. Und dazu muss ich jetzt erstmal noch lange Warten … die Lieferzeiten bei Woelcke sind sozusagen astronomisch 🙂

VG Wolfgang

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Gode_RE
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26. November 2018 - 16:19
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Ein Quäntchen zusätzlicher Sicherheit bei 4×2 bringen uns unsere gleich mitbestellten Schleuderketten an den Hinterrädern – so wie bei Feuerwehrfahrzeugen oder großen LKWs. Das ist nochmal ne Nummer an Traktion drauf. Zumindest bei rutschigem Gelände.

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VWBusman
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3. Dezember 2018 - 19:51
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Hallo,

mich interessiert der 4 x 2 etwas mehr als der Allrad Fuso und daher klinke ich mich hier mal mit ein.

Wer fährt denn alles einen 4 x 2 und das eventuell sogar mit Duonic?

Hat jemand Vergleiche zum Mercedes Atego in Bezug auf Fahreigenschaften?

Der Fuso ist ja in Sachen Zuladung in der 7,5t Klasse fast nicht zu schlagen. Leider gibt es keine serienmäßige Luftfeder. Aber, der Fuso, erweitert den Markt um ein interessantes Fahrzeug.

Gruß Christopher

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